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Wenn Generationen aufeinandertreffen

Wie Erfahrung und frische Perspektiven das Ehrenamt im Amateurfußball stärken

Kurz vor Weihnachten habe ich mit Gerd Thomas, 1. Vorsitzender von FC Internationale Berlin und Karlos Khatib, verantwortlich für Verbandsentwicklung beim Landessportbund Berlin die Veranstaltung Ehrenamt mittendrin – Engagement im Berliner Sport ausgerichtet. Mehr als 60 Personen aus den verschiedenen Sportarten kamen zusammen, um gemeinsam zu diskutieren, miteinander Erfahrungen auszutauschen und sich untereinander zu vernetzen. 

Das Thema Generationenmanagement im Sport hat dabei für viel Gesprächsstoff gesorgt. Also damit, wie junge Menschen und ältere Engagierte zusammenarbeiten, miteinander lernen und den Verein gemeinsam gestalten können. 

Lykka Maibaum, Jugendtrainerin bei FSV Hansa 07 und 2025 als Ehrenamtliche im Sport ausgezeichnet, hat betont, wie wichtig es ist, nicht von jung und alt zu sprechen, sondern eher von Personen, die viel oder wenig Erfahrung haben. Denn Erfahrungen können unabhängig des Alters vorhanden sein und eingebracht werden.  

Ihren Ansatz teile ich und spannend ist für mich dennoch die Frage: Warum fühlt sich diese Zusammenarbeit manchmal so schwer an, obwohl doch alle eigentlich das Gleiche wollen? Nämlich guter Fußball, Spaß am Spiel und ein lebendiges Vereinsleben.

In vielen Gesprächen mit Trainer*innen, Jugendleitungen, Eltern und Ehrenamtlichen wird deutlich, die Mischung aus jung und alt ist unglaublich wertvoll, aber eben auch herausfordernd.

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Reflexion ist für mich ein MUSS!

Warum ich meine Arbeit reflektiere und was du daraus für dein Ehrenamt mitnehmen kannst!

Wir sind mitten im Dezember und das ist heute die letzte Blogartikel in diesem Jahr. Der Dezember ist für mich immer die Zeit, in der ich ein bisschen langsamer werde, meinen Schreibtisch aufräume, Liegengebliebenes abarbeite und zurückschaue: Was ist dieses Jahr eigentlich alles passiert? Was lief gut, was war herausfordernd? Und was nehme ich mit ins nächste Jahr?

Genau darum soll es heute gehen. Ich nehme dich ein Stück mit hinter die Kulissen meiner Arbeit und zeige dir, warum Reflexion nicht nur ein schöner Jahresabschluss ist, sondern ein echtes Werkzeug, das auch deine Vereinsarbeit leichter, klarer und wirksamer macht und das du auch zum jedem anderen Zeitpunkt im Jahr anwenden kannst und solltest.

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Warum Netzwerken im Verein so wichtig ist!

Lerne deine Mitglieder kennen!

Vor ein paar Tagen habe ich mich mit Vorständen verschiedener Vereine ausgetauscht. Ein Satz ist mir dabei besonders hängen geblieben, weil er einerseits so simpel wirkt, andererseits aber enormen Impact hat:

„Was machst du eigentlich beruflich?“

Warum es so wichtig ist, Eltern und Mitglieder zu kennen

Für eine erfolgreiche Elternarbeit ist es entscheidend, die Eltern zu kennen. Ihnen einerseits genügend Informationen zu geben, damit sie verstehen, wie im Verein ehrenamtlich gearbeitet wird und warum ihr Engagement so wichtig ist. Und sie andererseits zu fragen, welchen Beruf sie ausüben, welche Kompetenzen sie mitbringen und wie sie Verein oder Mannschaften unterstützen können.

Denn: Jede*r hat Fähigkeiten, die der Gemeinschaft dienlich sind.

Aber nicht nur Eltern bringen Talente mit. Auch die vielen anderen Mitglieder eines Vereins sind wahre Kompetenz-Schatzkisten, man muss nur wissen, was in ihnen steckt.

Der aktuelle Sportentwicklungsbericht des Bundesinstituts für Sportwissenschaft  zeigt deutlich:

In vielen Vereinen mangelt es nicht an Mitgliedern, sondern an Menschen, die sich aktiv engagieren.

Dabei sind die benötigten Talente meist längst vorhanden. Nur weiß niemand davon.

  • Wer läuft mit Projektmanagement-Erfahrung über euren Sportplatz?
  • Wer kennt sich mit Social Media aus?
  • Wer ist handwerklich begabt oder organisiert beruflich Events?
  • Welche Spielerinnen möchten vielleicht als Co-Trainerinnen starten?

Die Antwort ist fast immer: Es gibt sie!
Doch viele Vereine wissen es nicht, weil schlicht niemand fragt.

Und genau hier beginnt erfolgreiche Vereinsarbeit. Wer seine Mitglieder kennt, kann sie besser einbinden. Das führt zu mehr Gemeinschaft, weniger Überlastung einzelner Ehrenamtlicher – Gerd Thomas hat dazu aktuell einen Artikel veröffentlicht und frischem Wind im gesamten Vereinsleben.

In diesem Blogartikel zeige ich dir drei Wege, wie Vereine die verborgenen Talente ihrer Mitglieder entdecken können.

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Einmal tief durchatmen!

Warum Trainer*innen  vor Elterngesprächen bewusst innehalten sollten

Zu dem heutigen Thema haben mich die Teilnehmenden meines letzten Online-Workshops
„Nimm die Luft raus! – Wie du schwierige Gespräch gelassen führen kannst“ inspiriert. Denn eines wurde im Austausch mit den Teilnehmenden besonders deutlich: Ruhe in stressigen Momenten ist kein Zufall – sie ist trainierbar.

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Ohne Nachwuchs kein Ehrenamt

So kannst du junge Ehrenamtliche langfristig binden

Der Amateursport lebt vom Engagement seiner Ehrenamtlichen – doch gerade junge Menschen brauchen heute andere Rahmenbedingungen, damit sie motiviert und langfristig dabeibleiben. In diesem Blogartikel geht es darum, wie Vereine und Eltern junge Ehrenamtliche stärken, unterstützen und an den Sport binden können, damit ihre Begeisterung erhalten bleibt.

Letzte Woche durfte ich 46 jungen Menschen einen Einblick in die Elternarbeit geben. Sie erwerben bei der Thüringer Sportjugend im Landessportbund Thüringen die DOSB-Jugendleiter*innenlizenz. Zwischen 16 und Anfang 20 Jahre alt, kommen sie aus den unterschiedlichsten Sportarten: Basketball, Volleyball, Schwimmen, Radsport, Fußball, Karate und vielen mehr. In ihren Vereinen arbeiten sie als FSJler*innen und absolvieren ihr Freiwilliges Soziales Jahr. Einige kennen ihren Verein bereits gut, weil sie dort schon zuvor als Trainerinnen oder Betreuerinnen aktiv waren – eine Teilnehmerin sitzt sogar im Vorstand ihres Vereins. Andere wiederum sind erst durch ihr FSJ in die Vereinswelt hineingewachsen und hatten bisher kaum Berührungspunkte mit Eltern.

Was sie alle eint, ist ihre Leidenschaft für das, was sie tun und das hat mich sehr beeindruckt.

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Das Ehrenamt braucht Kreativität

So findest du Ehrenamtliche

Ich war vor 2 Wochen beim Berliner Fußball-Verband und habe zusammen mit Gerd Thomas, Vorsitzender von FC Internationale Berlin, einen Impulsvortrag gehalten. Thema war Kommunikation zur Stärkung des Ehrenamts. Es waren knapp 30 Teilnehmende aus Vereinen und Verband unterschiedlichen Alters dabei. Nach dem ich einige Impulse vorgestellt habe, haben wir Raum gelassen, um uns auszutauschen und hinzuhören, was den einzelnen Menschen aktuell beschäftigt. Unser Angebot wurde erfreulicherweise dankbar angenommen.

Ein Gedanke, der mich persönlich angesprochen hat, war der, wie die Einbindung und Mitgestaltung in die Vereins- und Mannschaftsarbeit ermöglicht werden kann. Was genau damit gemeint ist und wie das im Einzelnen aussehen kann, erfährst du in diesem Blogartikel.

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Vereine erleben gerade viel Schmerz!

Im Gespräch mit Marthe Lorenz

Nach meiner Sommerpause melde ich mich heute mit einem ganz besonderen Interview zurück – einem Gespräch, das zeigt, wie Vereine den Schritt in die Zukunft schaffen können, wenn sie nicht auf das perfekte Konzept warten, sondern einfach loslegen. Meine Interviewpartnerin ist Marthe Lorenz, Gründerin von Klubtalent. Mit ihrem Startup unterstützt sie Vereine dabei, ihre Strukturen zu professionalisieren und den Weg vom Ehrenamt ins Hauptamt zu gehen. Was zunächst nach einem großen, vielleicht sogar einschüchternden Schritt klingt, entpuppt sich in Wahrheit als ein Prozess, der aus vielen kleinen, machbaren Schritten besteht.

Warum gerade jetzt der richtige Zeitpunkt ist, sich mit diesem Thema zu beschäftigen und welche Impulse du direkt für deinen Verein mitnehmen kannst, erfährst du in diesem Blogartikel.

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Titelbild

Wir wollen der Dorfverein bleiben! Wie Elternarbeit dabei hilft!

Im Gespräch mit Dietmar Wurst

Bevor ich mich in meine wohlverdiente Sommerpause verabschiede, möchte ich dir heute noch ein ganz besonderes Gespräch mit auf den Weg geben – eines, das zeigt, wie Veränderung im Verein gelingen kann, wenn man nicht auf das perfekte Konzept wartet, sondern einfach den ersten Schritt geht.

In diesem Blogartikel habe ich mit Dietmar Wurst gesprochen. Er ist Vorsitzender und Ehrenamtskoordinator beim SUS Rünthe in Bergkamen-Rünthe. Der Verein ist nicht nur sportlich aktiv, sondern auch sozial, kreativ und strukturell stark aufgestellt – mit viel Herzblut und Engagement. Dietmar gibt uns Einblick in die Entwicklung eines umfassenden Konzepts zur Elternarbeit, das im Laufe eines Jahres entstanden ist. Dabei wurde nichts übergestülpt, sondern gemeinsam mit Eltern, Trainer*innen und Kindern erarbeitet.

Was du aus diesem Gespräch mitnehmen kannst? Sehr viel – vor allem aber: Es braucht keine große Theorie, sondern ein bisschen Mut, Zeit und Menschen, die mitziehen.

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Warum du mal über Mentoring nachdenken solltest

Wie sich Trainer*innen gegenseitig unterstützen können

 

Mentoring im Kinder- und Jugendfußball: Warum Jugendleitungen es jetzt einführen sollten

In meinem letzten Blog hatte ich bereits das Mini-Mentoring angesprochen, mit dessen Hilfe du als Jugendleiter*in Trainer*innen stärken und sie so langfristig an deinen Vereinen binden kannst. Heute möchte ich nochmals näher auf das Thema eingehen und dir zeigen,

  • was Mentoring genau ist
  • warum du über Mentoring in der Zusammenarbeit mit deinen Trainer*innen nachdenken solltest
  • wie du gängigen Mythen den Wind aus den Segeln nehmen kannst

Aus deiner Arbeit weißt du am besten, dass engagierte Trainer*innen finden nicht immer leicht ist und sie zu halten noch viel schwerer. Vielleicht kennst du das auch aus deinem Alltag: Neue Ehrenamtliche starten mit Begeisterung, fühlen sich aber bald überfordert. Elternarbeit, Trainingsgestaltung, Spielorganisation, emotionale Verantwortung, all das kommt auf einmal.

Meist ohne Onboarding und Einführung in den Verein. Sie fühlen sich allein gelassen, sind schnell gefrustet und viele – vor allem junge und unerfahrene Trainer*innen – streichen bereits zur Winterpause die Segel. Und der Kinder- und Jugendfußball verliert wertvolles Potenzial, meist auf Dauer, denn viele kehren dem Sport den Rücken.

Für dich bedeutet das: Die Suche beginnt von Neuem und weitere Arbeit kommt auf dich zu. Genau hier kann Mentoring die Wende bringen.

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Jugendleitung im Amateurfußball: Damit stärkst du deine Trainer*innen

Ein Leitfaden für den erfolgreichen Saisonstart

Auch wenn die Saison nun zu Ende ist, bist du als Jugendleiter*in schon mit den Planungen für die nächste beschäftigt. Gemäß dem Zitat von Sepp Herberger „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel!“ Auf deiner Agenda stehen vermutlich Trainer*innen- und Kaderplanungen, Trainingszeiten und Plätze (wenn ihr nicht über eigene verfügt), Turniere, Trainingslager planen ,Trikots und Trainingsmaterial, Saisonziele setzen etc. pp.

Heute möchte ich über einen weiteren Punkt auf deiner Liste sprechen, der oftmals zu kurz kommt: die Elternarbeit. Ich möchte dir einen Leitfaden an die Hand gegeben, mit dem du deine Trainer*innen unterstützen kannst, sicher und gelassener mit den Eltern in den Austausch und in die Zusammenarbeit zu kommen. Im Ehrenamt fühlen sich viele Trainer*innen überfordert und allein gelassen, teils hängen sie ihren Trainerjob an den Nagel. Dass das nicht geschieht und sie bleiben, dabei spielst du eine wichtige Rolle. Mit dem richtigen Mindset kannst du hier unterstützen, denn je willkommener sie sich fühlen, desto wohler fühlen sie sich und bleiben langfristig. 

Vielleicht denkst du, noch ein ToDo auf meinem Zettel. Doch spart dir eine gut strukturierte und geplante Elternarbeit zukünftig Zeit, …

  • weil Trainer*innen, die sich willkommen und wohl fühlen, länger und gerne im Verein bleiben
  • weil viele Themen und Gespräche, die bisher auf deinem Tisch gelandet sind, von den Trainer*innen übernommen werden können bzw. sich teils durch eine transparente und informative Kommunikation erübrigen
  • weil der Leitfaden nachhaltig ist und du ihn im nächsten Jahr einfach wieder aus der Schublade ziehen und aktualisieren kannst
  • weil sich gute Mitarbeiterführung und Zusammenarbeit herumspricht und du so deinen Verein attraktiver machst.

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