Wie Erfahrung und frische Perspektiven das Ehrenamt im Amateurfußball stärken

Kurz vor Weihnachten habe ich mit Gerd Thomas, 1. Vorsitzender von FC Internationale Berlin und Karlos Khatib, verantwortlich für Verbandsentwicklung beim Landessportbund Berlin die Veranstaltung Ehrenamt mittendrin – Engagement im Berliner Sport ausgerichtet. Mehr als 60 Personen aus den verschiedenen Sportarten kamen zusammen, um gemeinsam zu diskutieren, miteinander Erfahrungen auszutauschen und sich untereinander zu vernetzen. 

Das Thema Generationenmanagement im Sport hat dabei für viel Gesprächsstoff gesorgt. Also damit, wie junge Menschen und ältere Engagierte zusammenarbeiten, miteinander lernen und den Verein gemeinsam gestalten können. 

Lykka Maibaum, Jugendtrainerin bei FSV Hansa 07 und 2025 als Ehrenamtliche im Sport ausgezeichnet, hat betont, wie wichtig es ist, nicht von jung und alt zu sprechen, sondern eher von Personen, die viel oder wenig Erfahrung haben. Denn Erfahrungen können unabhängig des Alters vorhanden sein und eingebracht werden.  

Ihren Ansatz teile ich und spannend ist für mich dennoch die Frage: Warum fühlt sich diese Zusammenarbeit manchmal so schwer an, obwohl doch alle eigentlich das Gleiche wollen? Nämlich guter Fußball, Spaß am Spiel und ein lebendiges Vereinsleben.

In vielen Gesprächen mit Trainer*innen, Jugendleitungen, Eltern und Ehrenamtlichen wird deutlich, die Mischung aus jung und alt ist unglaublich wertvoll, aber eben auch herausfordernd.

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