Impulse für Eltern und Trainer*innen im Kinder- und Jugendfußball

In einem meiner letzten Workshops stellte ein Trainer eine spannende Frage:

„Ich habe einen Spieler, der immer wieder stört. Wie kann ich das den Eltern zurückmelden?“

Und genau an diesem Punkt musste ich länger nachdenken. Denn auffälliges Verhalten lässt sich selten einfach an die Eltern „abgeben“. So einfach ist es meistens nicht.

Denn Kinder verhalten sich selten grundlos auffällig. Und bevor Verantwortung hin- und hergeschoben wird, lohnt sich oft erst einmal ein gemeinsamer Blick auf die gesamte Situation.

Im heutigen Blogartikel gehe ich den Fragen nach …

  • Was steckt hinter dem Verhalten?
  • Welche Rolle spielen Familie, Mannschaft und Trainerteam?
  • Und welche kleinen Veränderungen könnten bereits etwas bewirken?

Denn gerade im Kinder- und Jugendfußball schauen wir oft sehr schnell auf das Verhalten selbst und viel zu selten auf das, was dahinterliegt.

Bevor ich tiefer ins Thema einsteige, ist mir allerdings eines wichtig:

Ich bin keine Pädagogin oder Verhaltenstherapeutin. Ich teile hier meine persönlichen Erfahrungen als Mutter zweier mittlerweile erwachsener Kinder und aus meinem beruflichen Kontext im Kinder- und Jugendfußball. Natürlich gibt es auch Situationen, in denen auffälliges Verhalten tiefergehende Ursachen hat und fachliche Unterstützung sinnvoll oder notwendig ist.

Mir geht es vielmehr um die vielen alltäglichen Situationen, in denen bereits kleine Veränderungen einen großen Unterschied machen können wie

  • klarere Kommunikation
  • verständliche Regeln
  • mehr Aufmerksamkeit
  • und ein besseres Verständnis für individuelle Bedürfnisse.

Deshalb verstehe meine Gedanken bitte als Impulse und Anregungen.

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